»In meinem neuen Buch geht es
darum, wie eine über Neunzigjährige
mit Nebel
im Kopf tapfer weiterlebt,
Weltkrisen löst und die Katze
erzieht.« Das zumindest
sind ein paar der Dinge, um die
sich Wladimir Kaminers eigene
Mutter kümmert.
Und sie ist in diesen Erzählungen
in bester Gesellschaft. Denn wer
sorgt dafür,
dass die Welt sich halbwegs
geordnet weiterdreht, wenn nicht
unsere Mütter?
Sie versuchen – mehr oder weniger
diskret – die Geschicke ihres
Nachwuchses
zu lenken, geben Ratschläge und
vertrauen uns sogar ihr
Geheimrezept für
Sülze an. Nicht alles stößt auf die
erhoffte Gegenliebe, aber eine
schöne
Geschichte ergibt es allemal. Dabei
kommen auch potentielle
Schwiegermütter
nicht zu kurz. Wer ihnen gefallen
will, ist zu außerordentlichen
Verwandlungen
fähig. Das konnte Wladimir bei
seinem eigenen Sohn beobachten ...
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