“Es ist nur folgerichtig, Angst vor Faschisten in Parlamenten und Neonazis auf den Straßen zu haben. Sie
sagen ja ziemlich unverblümt, was sie mit denen vorhaben, die nicht in ihr ekliges Weltbild passen, wenn sie
die Möglichkeit bekommen. Aber wir dürfen uns nicht von der Angst lähmen lassen. Denn die Geschichte
hat uns schonmal gezeigt, es wird noch schlimmer, wenn man gar nichts tut und schweigt. Deshalb heißt
dieses Stück „Keine Angst“. Nicht, weil es nichts gibt, wovor man Angst haben müsste. Sondern weil wir sie
gemeinsam überwinden müssen.”, so Danger Dan über diesen siebenminütigen Ermächtigungssong.
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Besondere Aktualität bekommt die
Veröffentlichung durch einen
brisanten Vorfall: Das ZDF hatte
kurzfristig
einen gemeinsamen Auftritt von
Danger Dan und dem Pianisten Igor
Levit in der Kabarettsendung "Die
Anstalt" untersagt. Der ZDF-
Intendant legte laut den Musikern
kurz vor der Aufzeichnung sein Veto
ein, eine
schriftliche Begründung des Senders
liegt bislang nicht vor. Danger Dan
und Igor Levit werten das als
Eingriff in die Meinungs- und
Kunstfreiheit und kündigen an, das
Lied dennoch gemeinsam öffentlich
zu
spielen.
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